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Der gemeinsame Europäische Referenzrahmen wurde 1997 von Sprachexperten der Mitgliedsländer des Europarates entwickelt.
Der Referenzrahmen ist ein europäisches Stufensystem, das die jeweiligen Fertigkeiten in den Bereichen Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben in einem Raster von sechs international vergleichbaren Niveaustufen festlegt. Dieses Instrument schafft mehr Transparenz bei Sprachenlernen und -lehren in Europa.
Für Sie als Teilnehmer/innen von Sprachkursen hat dies folgende Vorteile:
Sie können Ihre eigenen Lernfortschritte auf jeder der 6 Stufen messen lassen (A1, A2, B1, B2, C1, C2). Jede Stufe enthält Beschreibungen, die im Detail definieren, was Sie als Lernende tun können, wenn Sie eine bestimmte Stufe erreicht haben. Mit Hilfe dieses Instrumentes kann in Europa präzise festgestellt werden, inwieweit eine Fremdsprache wirklich beherrscht wird. Dadurch sind Ihre Sprachkenntnisse bzw. Sprachabschlüsse europaweit vergleichbar und anerkannt.
Die Prüfungen werden auf der Basis zentraler Aufgabenstellungen nach veröffentlichten Kriterien erstellt, europaweit nach einheitlichen Durchführungsbestimmungen organisiert und nach identischen Bewertungsrichtlinien zentral ausgewertet. Zentrale Prüferschulungen, verbindlich für alle Partner, garantieren objektive Bewertungen.
Es ist jedem Teilnehmer überlassen, sich der Zertifikatsprüfung zu unterziehen. Bei einer ausreichenden Zahl von Interessenten wird zur Vorbereitung auf die Zertifikatsprüfung für jede Fachsprache ein zusätzlicher Zertifikatskurs eingerichtet. Die Kurse kommen nur bei einer ausreichenden Teilnehmerzahl zustande; eine vorherige Anmeldung bei der VHS-Geschäftsstelle ist unbedingt erforderlich.
Eine Teilnahme an Prüfungen ist auch an anderen Volkshochschulen möglich.
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